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Inhalt

Die Kleinen machen oft den größten Ärger.

0,67 mm Durchmesser, 5 mm Länge - die Produktion von Kleinstteilen bis hin zu miniaturisierten Werkstücken ist eine der Stärken der Loga Präzisionsteile oHG im schwäbischen Denkingen. Die Produktion derart kleiner und noch viel kleinerer Werkstücke hat das 15 Mitarbeiter große Unternehmen bestens im Griff. So konnten die Loga-Mitarbeiter auch bei diesen kleinen Stiften aus Beryllium-Kupfer und Messing, die in unterschiedlichen Längen ab 5 mm produziert werden, den Kunden durch schnell gelieferte Musterteile von der Präzision aus Denkingen überzeugen.

„Bis zum letzten Span funktioniert die Serie reibungslos”, freute sich Peter Loga, zusammen mit seinem Bruder Michael Geschäftsführer des 1991 gegründeten Präzisionsteile-Herstellers. „Die Musterteile waren perfekt, der Kunde zufrieden. Wir erhielten die Serienfreigabe und dann tauchten die Probleme in den nachgelagerten Arbeitsgängen auf“, schildert der 37-jährige seine Odyssee zur ersten Serie: „Dass die Teilereinigung bei diesen kleinen Beryllium-Kupferstiften nicht einfach werden würde und das Waschen der Tagesproduktion aufgrund der volumenmäßig geringen Menge in den klassischen Blechbehältern nicht wirtschaftlich sein würde, war uns zwar klar. Dass wir aber die als Schüttgut zu waschenden Kleinstteile nicht rückstandsfrei liefern können, machte uns dann doch Kopfzerbrechen.” Aber: Die Lösung liegt manchmal näher als man denkt, denn das Schöne an Denkingen und seinem ländlich überschaubaren Umfeld ist, dass man weiß, was der Nachbar macht und was in der Region läuft. Und so lag es für den stets sehr zielstrebig agierenden Peter Loga nahe, nicht lange „rumzuprobieren”, sondern sich bei Draht-Schnee im benachbarten Wehingen über Lösungsmöglichkeiten zu informieren. „Wir wussten, dass Draht-Schnee auch in Zusammenarbeit mit etlichen Herstellern von Teilereinigungsanlagen Systeme für die Werkstücklogistik und Teilereinigung erarbeitet und so lag es für uns – im wahrsten Sinne des Wortes – nahe, uns fachlichen Rat einzuholen.” Das Anforderungsprofil war aufgrund der praktischen Erfahrung aus den ersten Reinigungsversuchen schnell umrissen: Die Beryllium-Kupfer- und Messingstifte sollten rückstandsfrei und die Tagesproduktion wirtschaftlich gewaschen werden. Das Qualitätsmanagement bei Loga komplettierte noch den Anspruch, dass die einzelnen Losgrößen der Tagesproduktion die nachgelagerten Arbeitsgänge bis zum Versand – möglichst bereits ab Maschine – in unterschiedliche Fertigungschargen sortiert durchlaufen sollten.



"Für uns ist die Problemstellung, mit der die Firma Loga an uns herangetreten ist, nicht neu,” berichtet Harald Hölsch, Produktmanager bei Draht-Schnee. „Gerade bei Kleinstteilen, die als Schüttgut gereinigt werden, ist die optimale Durchflutung im Teilereinigungsprozess das A & O für rückstandsfreies Waschen.” Diese Anforderungen könnten klassische Reinigungsbehälter nicht erfüllen, denn nur bei Konstruktionen aus Draht kann aufgrund der Gewebestruktur das Waschmedium rundum gut eindringen und auch wieder abtropfen. Die Durchflutung im Waschvorgang ist somit maximal, bei der Trocknung wird das Schüttgut bestens durchlüftet und auch nach dem Waschen spiele der Korb aus Draht seine Stärken aus. An den runden Drahtstäben tropft das Waschmedium sauber ab und dies vermeide zudem das lästige „Verschleppen” von Reinigungsmedien. Ebenso gebe es aufgrund der fehlenden Ecken und Kanten keine Schmutznesterbildung mit Spänen, Reinigungslösungen, ..., die einen zusätzlichen Reinigungsaufwand der Behälter erfordern würden. Harald Hölsch konnte Peter Loga nahezu eine Standardlösung anbieten: „Weil die Reinigung von Kleinstteilen bereits mehrfach nachgefragt wurde, haben wir ein Korb-in-Korbsystem, bestehend aus Einsatzkörben, in unser Standardprogramm aufgenommen. Durch unsere CNC-gesteuerte Eigenfertigung können wir den Kunden, zudem individuelle Maschenweiten und Korbmaße anbieten.” Anhand der Musterteile ermittelte Draht-Schnee die sinnvolle Maschenweite, damit beim Transport als auch beim Reinigungsvorgang keine Teile aus dem Korb herausfallen können bzw. sich durch Maschinenbewegungen herausarbeiten. Die Dimension des Korbes selbst richtet sich nach dem gewünschten Chargenvolumen und den Rastermaßen, um mehrere Einzelkörbe zu einem sinnvollen und wirtschaftlichen „Waschpaket” zu kombinieren. „Hier richten wir uns nach den Teilmaßen der klassischen Korbmaße. Das Korb-in-Korbsystem ermöglicht die Bündelung mehrerer kleiner Körbe in einem größeren Träger zur optimalen Ausnutzung der Kapazität der jeweiligen Teilereinigungsanlage”, schildert Harald Hölsch den Grundgedanken dieses Systems.

Damit Kleinstteile in der betriebsinternen und externen Logistik nicht – im wahrsten Sinne des Wortes – auf der Strecke bleiben, hat Draht-Schnee „Mini-Körbe“ entwickelt, die auf Teilmaßen des Standardkorbsystems beruhen, so dass mehrere Einsatzkörbe in einem Standardkorb Platz finden. Mit diesem System ist ein sortiertes und zugleich kompaktes Handling von Kleinstteilen möglich geworden. Das Korb-in-Korb-System orientiert sich dabei an den Innenmaßen der PREMIUM-Standardkörbe. Damit ist die Möglichkeit gegeben, dass sich unterschiedliche Werkstücke in unterschiedlichen Mengen platzsparend in PREMIUM-Körben lagern, waschen und transportieren lassen. Robuste und sicher fixierende Spanndeckel sorgen dafür, dass die verschiedenen Partien zuverlässig voneinander getrennt bleiben. Ein für das automatisierte Handling ausgestatteter PREMIUM-Standardkorb dient dabei als Aufnahme. Die Reinigungsanlage kann somit immer mit optimaler Auslastung gefahren werden.

„Der Firma Loga haben wir aufgrund der Kenntnisse über den Produktionsablauf empfohlen, die Beryllium-Kupfer- und Messing-Stifte bereits aus der Maschine in den Einsatzkorb fallen zu lassen, so dass ein Umschichten des Schüttgutes gespart wurde und die jeweiligen Fertigungschargen gleich im richtigen Behälter „landen”.” Auch dieser Tipp von Draht-Schnee, einem der europäischen Technologieführer im Bereich Teilereinigung und Werkstück-Handling, war für die Loga-Mitarbeiter hilfreich, denn durch den Einsatz an der Maschine konnten sie das gute Abtropfverhalten der Drahtkörbe bereits an der Maschine nutzen. Denn bislang trieften die Stifte vor restlichem Kühlmittel, das oftmals auf dem Weg der internen Logistik verschleppt wurde. „Das ist nicht nur teuer, sondern auch unsauber und ökologisch nicht gerade sinnvoll”, sieht Peter Loga den Zusatznutzen: „Während die Produktion läuft, können die bereits produzierten Stifte in aller Ruhe abtropfen. So geht uns kaum Kühlmittelflüssigkeit verloren.”



Für Peter und Michael Loga war der Ausflug in das benachbarte Wehingen somit den Weg wert. „Wir haben innerhalb weniger Minuten die Lösung für unser Problem erhalten”, so Michael Loga, „und da wir auf ein bezüglich der Maschenweite individualisierbares Standardsystem zurückgreifen konnten, war die Investition in das Korb-in-Korbsystem auch äußerst preiswert.” Im täglichen Einsatz hat sich die Anschaffung auch bewährt. Die Reinigungsprobleme gehören der Vergangenheit an. „Und der weitere Zusatznutzen, dass wir diese Kleinstteile im ganzen Prozess vom ersten Span bis zum Versand nicht ein einziges Mal in die Hand nehmen müssen, das spart auch noch zusätzliche Zeit.” Durch Kommunikation zu partnerschaftlichen Lösungen, so lautet das Leitbild von Loga, das sich nicht nur in der Beziehung zu den Kunden, sondern auch in der Problembehebung bewährt hat. Harald Hölsch, der sich täglich mit diesen Anforderungen der Werkstücklogistik mit Schüttgutkörben und Werkstückträgermagazinen beschäftigt, kann sich über einen neuen, zufriedenen Kunden freuen und ist sich sicher: „Es wäre schön, wenn alle Fertigungsprobleme so einfach zu lösen wären.”

Die Vorteile des Korb-in-Korb-Systems von Draht-Schnee auf einen Blick:

  • Vielseitigkeit: Standardprogramm mit unterschiedlichen Korbgrößen im Rastermaß und mit auf das Teilespektrum abstimmbaren Maschenweiten
  • Chargenorientierte Werkstücklogistik, frei fallend ab Maschine bis zur Auslieferung beim Kunden: sichere Rückverfolgbarkeit von Material- und Fertigungschargen. Jeder Einsatzkorb kann mit einem Spanndeckel einzeln verschlossen werden, so dass ein Vermischen zuverlässig vermieden wird.
  • Trennung von harten und weichen Chargen, je nach Bearbeitungsfolge.
  • Integration in den Fertigungsprozess: die Einsatzkörbe können aufgrund ihres „kleinen” Volumens direkt an der Werkstück-Rutsche in bzw. an der Maschine eingesetzt werden.
  • Wirtschaftliche Teilereinigung: Bündelung mehrerer Einsatzkörbe in einem größeren Korb zu einem Waschpaket.
  • Effiziente Teilereinigung:
  • konstant saubere Reinigungsergebnisse
  • optimale Durchflutung aufgrund der Drahtkonstruktion, bestehend aus Drahtrahmen und Drahtgitter.
  • Optimales Abtropfverhalten durch die Rundstäbe
  • keine Schmutznesterbildung und kein Verschleppen von Reinigungsmedien.
  • Einfaches Handling: leicht zu transportieren.
  • Übersichtliche und kompakte Lagerung: viele Kleinstmengen chargensortiert in einem großen Korb lagern.
Kurzbeschreibung Loga Präzisionsteile oHG:
  • Fertigung von Präzisionsteilen von > 0 bis 32 mm ø
  • Spezialitäten: Miniaturisierte Präzisionsteile, Drehteile in den klassischen Dimensionen mit Tieflochbohrungen und in höchsten Oberflächengüten

Loga Präzisionsteile oHG
Wolf-Hirth-Straße 1
D-78588 Denkingen
www.loga-praezisionsteile.de

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